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„Zukunft Metall“: Landesweite Lehrlingskampagne der Landesinnung der Metalltechniker

05. April 2011
Tirol
Um dem drohenden Lehrlingsmangel frühzeitig entgegenzuwirken, hat die Wirtschaftskammer Tirol, Landesinnung der Metalltechniker, eine Kampagne ins Leben gerufen. Jugendliche sollen zukunftsorientierte Lehrberufe kennen lernen und auch ergreifen.

Mit frischer Aufmachung und vor allem interessanten Botschaften über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Metallbranche informieren – das ist das Ziel der landesweiten Lehrlingskampagne „Zukunft Metall“. Tatsächlich bietet die Metalltechnik zukunftsträchtige High-Tech-Ausbildungen und den Einstieg in gefragte Berufsbilder – und verlangt von den Lehrlingen entsprechende Fähigkeiten.

 

Lehrlinge dringend gesucht

 

Derzeit absolvieren 551 Jugendliche eine duale Ausbildung in Tiroler Metalltechnik-Betrieben. Mädchen sind noch immer stark unterrepräsentiert. Hannes Grissemann, Metalltechnik-Innungsmeister der WK Tirol, erläutert: „Für die kommenden Jahre suchen die Tiroler Betriebe nach qualifizierten Lehrlingen. Das hat vor allem mit dem Trend zum Besuch höher bildender Schulen und den geburtenschwachen Jahrgängen zu tun.“ Laut AMS waren im März 2011 in Tirol in allen Branchen 308 Lehrstellensuchende vorgemerkt. Ihnen gegenüber stehen 486 offene Lehrstellen.

 

Fit, genau und geschickt

 

Dass sich insbesondere die 728 Tiroler Metalltechnik-Betriebe um Lehrlinge bemühen müssen, liegt nicht zuletzt an den hohen Anforderungen, welche an die Jugendlichen gestellt werden. „Unsere Lehrlinge müssen etwa gute technische, mathematische und logisch-analytische Fähigkeiten mitbringen“, so Grissemann. Die Lehrberufe in der Metalltechnik seien daher als Alternativen zu weiterführenden Schulen zu sehen. Das Ziel: „Wir müssen bewusst machen, dass eine Lehre in der Metalltechnik eine interessante, abwechslungsreiche Berufsausbildung und ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten bietet.“

 

Junge Werbe-Materialien

 

Die Kampagne „Zukunft Metall“ soll dies auf verschiedensten Ebenen erreichen. Sie umfasst neben Foldern, Plakaten, Inseraten, Messeständen und der Webseite www.zukunft-metall.at auch eine Facebook-Kampagne, Image-Filme und TV-Trailer. „Uns ist es wichtig, die Jugendlichen, um die es uns geht, direkt in ihren sozialen Räumen und in ihrer Sprache anzusprechen. Nur so kann wirklich Begeisterung für die eigene Zukunft in der Metalltechnik wachsen,“ ist Landesinnungsmeister Hannes Grissemann überzeugt.

 

Neues Image für Metaller

 

Die Jugendlichen und ihre Eltern erhalten also in erster Linie konkrete Informationen zur Aus- und Weiterbildung. Daneben strebt die Innung aber auch einen Image-Wandel der Lehrberufe und damit der Branche an: Das innovative und kreative Potenzial der Lehrlinge wird in den Vordergrund gerückt, ebenso die Produktion von Hightech-Komponenten. Bewusst zeigt die Kampagne auch spannende Projekte auf, an denen Tiroler Metalltechnik-Unternehmen mitgewirkt haben.

Pressekontakt

ofp.kommunikation

Manuela Leitner

Salurner Str. 22
A-6330 Kufstein
T: +43.5372.214 94-93

presseofp-kommunikation.at
www.ofp-kommunikation.at

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Zukunft Metall

Innungsmeister Hannes Grissemann (Mitte), Bezirks-WK-Obmann Martin Hirner (l.) und Bezirksstellenleiter Bruno Astleitner präsentierten die Lehrlingskampagne bei den Berufsinformationstagen in der WK Kufstein.

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Innungsmeister

Hannes Grissemann will mit der Innung der Metalltechniker der WK Tirol auch der Branche ein neues Image geben.

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Lehrlinge motivieren

Stellten die Kampagne vor: Innungsmeister Hannes Grissemann (Mitte), Bezirks-WK-Obmann Martin Hirner (l.) und Bezirksstellenleiter Bruno Astleitner.

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