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Tausende pilgern ins Tal der Volksmusik

10. August 2010
Zell am Ziller / Zillertal
Im Sommer stürmen fast wöchentlich Volksmusikfans aus ganz Europa das Zillertal, um ihre Idole bei Konzerten, Wanderungen und Festen hautnah zu erleben. Anfang August luden etwa die Zillertaler Haderlumpen zum 17. Open Air-Wochenende, gaben sich dabei äußerst menschennah und ließen sich von 10.000 Anhängern feiern.

Imposante Bergkulissen, urige Tiroler Gemütlichkeit, Wandertouren für „Flachlandtiroler“ wie Hochalpinisten, Skivergnügen zu jeder Jahreszeit – das sind wohl die geläufigsten Assoziationen, die Touristen aus aller Welt mit dem Zillertal in Verbindung bringen. Über die Schönheit der Natur hinaus gibt es allerdings noch weiter Aspekte, die für das breiteste südliche Seitental des Inntals eine starke Magnetwirkung entfalten.

Hochmusikalische Talbewohner

Es sind die Stars der Volksmusikszene, die regelmäßig tausende Gäste ins Zillertal locken. Immerhin kann das etwa 33.000 Einwohner zählende Zillertal durchaus als bedeutsamstes Exportgebiet für volksmusikalische Unterhaltung betrachtet werden: Waren es früher vor allem die Schürzenjäger, sind es heute die Ursprung Buam, die Zillertaler Haderlumpen, die Zellberg Buam, die Zillertaler, Marc Pircher, die jungen Zillertaler... Es scheint fast so, als gäbe es im Tal mehr hochkarätige Volksmusikstars als Berge mit über 3.000 Metern Höhe – und derer sind es immerhin gezählte 55 Stück.

Fanreisen im Trend

Für Volksmusikgruppen, die etwas auf sich halten, scheint es eben inzwischen zum guten Ton zu gehören, dass nicht nur durch die halbe Welt getourt, sondern die treue Fangemeinde auch zu Hause empfangen wird. Die Zillertaler Haderlumpen, Grand Prix der Volksmusik-Sieger 2007, stehen seit 23 Jahren gemeinsam auf der Bühne und veranstalteten in ihrem Heimatort Zell am Ziller heuer bereits das 17. Open Air-Konzert. Dass ihre treuen Fans mitunter enorme Anfahrtswege in Kauf nehmen – etwa 40 % kamen dieses Mal aus Deutschland, 30 % aus den Niederlanden angereist –, macht das Trio zu Recht ein wenig stolz.

Wahre Heimatgefühle

„Wir sind ja sehr viel im Ausland unterwegs, kommen aber am liebsten ins schöne Zillertal zurück nach Hause. Auch in unseren Liedern geht es oft um unsere Tiroler Heimat. Wenn die Fans das Zillertaler Ambiente am eigenen Leib erleben können, schafft das noch einmal eine ganz eigene Verbundenheit,“ kommt Haderlump Reinhard Fankhauser regelrecht ins Schwärmen. Die stimmige Mischung aus unberührter Natur und bodenständiger Unterhaltung sei es, was Fanreisen ins Zillertal seiner Meinung nach zu solch großem Erfolg verhelfe.

Unterhaltung für Generationen

Auch den Fans gibt ein ganzes Wochenende an der Seite ihrer Idole enorm viel, wie etwa Yvonne Übelhör aus Ansbach bei der freitäglichen Fanwanderung erzählt: „Bei uns ist die Fahrt zum Haderlumpen-Open Air eine Familientradition. Meine Mutter ist von Anfang an mit mir und meiner Schwester jeden Sommer zu den Haderlumpen gefahren. Inzwischen ist auch meine 5-jährige Tochter Christina mit dabei.“ So wanderte die drei Generationen übergreifende Familie, die den Konzertbesuch mit einem einwöchigen Sommerurlaub im Zillertal verbindet, auch heuer mit den Lumpen zur Schwarzachalm in Gerlos hinauf.

Ohne Berührungsängste

Für die Stars bedeutet ein solches Fanwochenende nämlich vor allem eines: Hände schütteln, für Fotos posieren, Autogramme schreiben und noch mehr Hände schütteln. Jeder Fan will seinen Idolen möglichst nahe sein – und die Haderlumpen genießen diese Nähe. Leadsänger Peter Fankhauser erklärt warum: „Unsere Fans bedeuten uns alles, während der Tournee sind wir aber ständig unter Termindruck. Beim Open Air-Wochenende daheim haben wir endlich einmal Zeit, ihnen unsere Dankbarkeit zu zeigen.“ Bei der Fanwanderung kommen Vitus, Peter und Reini deshalb trotz unfreundlicher Witterungsverhältnisse ziemlich ins Schwitzen, wollen sie doch mit möglichst vielen ihrer über 700 mitwandernden Gäste ein Stück des Weges gemeinsam gehen.

Mit vollem Körpereinsatz

Auch die Volksmusikfans geben für ihre Haderlumpen alles: Traudi Zeilinger (45) und Anita Ahorner (42) legten etwa für ihre Stars 452 Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Die beiden Oberösterreicherinnen gingen beim „Bierpaten“-Wettbewerb einer Brauerei mit einem gewagten Einsatz als Siegerinnen hervor: Die beiden versprachen, in vier Tagen von ihrer Heimatstadt Freistadt zum Open Air-Konzert der Zillertaler Haderlumpen zu radeln – und hielten ihr Versprechen. Am Konzerttag merkte man den beiden die Strapazen nicht einmal an. „Beim Mittanzen braucht man ja ganz andere Muskelpartien als beim Radeln“, erklärte Traudi gut gelaunt ihre körperliche Fitness.

Große Emotionen

Die Sportlerinnen konnten ihren persönlichen Erfolg am Haderlumpen-Konzert am Samstag inmitten einer bunt gemischten Lumpen-Fangemeinde genießen – von jungen Familien über ausgelassene Teenager bis zu Fanclubs und Seniorengruppen war am Open Air-Gelände alles vertreten, und die Stimmung kochte schon im Vorprogramm fast über. Spätestens als Vitus, Peter und Reini dann ihren Hit „1,2 oder 3000 Jahre“ anstimmten, war es nicht nur um die weiblichen Fans endgültig geschehen. Die bekannte Lumpen-Fanwelle ging durch die über 5.000 Konzertbesucher und der Jubel wollte bis weit nach Mitternacht kein Ende mehr nehmen.

Drei gemeinsame Tage

Nichtsdestoweniger war das Festgelände am Sonntag pünktlich zum Frühschoppen mit den Haderlumpen und den Isartaler Hexen wiederum zum Bersten voll. Haderlumpen-Boss Vitus Amor zeigte sich überwältigt: „Wir schätzen, dass am gesamten Open Air-Wochenende über 10.000 Fans bei uns waren. Das ist ein neuer Rekord.“ Für das nächste Jahr planen die Lumpen wiederum am ersten August-Wochenende ein großes Open Air-Konzert. Erste Buchungen begeisterter Fans sind bereits eingegangen.

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Bewegende Momente

Reini, Vitus und Peter vor über 5.000 jubelnden Fans.

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Große Emotionen

Die Haderlumpen haben auch nach 23 Jahren gemeinsam auf der Bühne noch einen Riesenspaß.

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Frontman Vitus

Haderlumpen-Boss Vitus Amor in Hochstimmung auf der Bühne.

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Peter in Aktion

"I bin der Haderlumpen Peter..."

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Gefühlsmensch

Lump Reini erzeugt bei "Rose des Südens" Gänsehaut-Feeling.

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Gehfeste Fangemeinschaft

Über 700 Fans wanderten trotz Regens mit den Lumpen.

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Seit 17 Jahren kein Open Air verpasst

Für Gerlinde, Yvonne und Christina Übelhör aus Ansbach hat der 3-Generationen-Ausflug ins Zillertal große Tradition.

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Auf Lumpenfahrt

Traudi Zeilinger und Anita Ahorner sind 450 km für ihre Helden Reini, Vitus und Peter geradelt. (v.l.n.r.)

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Den Stars so nah

Haderlumpen-Boss Vitus Amor genießt den Kontakt zu seinen Mitwanderern.

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Von großen und kleinen Lumpen

Der kleine Emilien ist extra aus dem Elsass angereist, um sein Idol Reini Fankhauser zu treffen.

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