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Die Radsportelite und -legenden in St. Johann

28. August 2012
St. Johann i.T.
Zum 44. Radweltpokal und den Masters Cycling Classic kommen nicht nur über 3.000 Radfahrer aus über 60 Ländern der Welt nach St. Johann i.T. Auch die italienische Radsportlegende Francesco Moser und Race Across America-Finisher Wolfgang Mader gaben sich heute ein Stelldichein.

Insgesamt 40 Rennen und ein Einzelzeitfahren werden im Rahmen der St. Johanner Radwoche abgehalten. Die Teilnehmer der Masters Rennen (29.8.-1.9.) müssen über 30 Jahre alt sein, gehören also zu den „Senioren“ unter den Radrennfahrern mit Lizenz. Beim Radweltpokal (25.8.-28.8.) sind zwar auch unlizenzierte Fahrer zugelassen, doch werden diese Rennen auch häufig zur Vorbereitung genutzt. „Wenn einer ein Straßenrennen in St. Johann fährt, muss er schon sehr gut drauf sein. Nicht umsonst war dieses Rennen 17 Jahre lang die Weltmeisterschaft und kann nunmehr als inoffizielle Masters-WM betrachtet werden“, beschreibt Harald Baumann, Organisator und Präsident des Tiroler Radsportverbandes, das Anforderungsprofil.

 

Radlegende Francesco Moser liebt St. Johann

 

Das weiß auch Francesco Moser, einer der erfolgreichsten italienischen Radrennfahrer in den 70er und 80er Jahren, zu würdigen. Der Zeitfahr-Spezialist und Giro d’Italia-Gewinner fungiert als Schirmherr des morgigen Zeitfahrens und kommt seit Jahrzehnten gerne zum Radweltpokal in St. Johann. Damit tut er es zahlreichen italienischen Athleten gleich. Nach Deutschland stellt Italien traditionell die meisten Teilnehmer am Radweltpokal. „Die Italiener kommen sehr gerne nach St. Johann und schätzen besonders die großartige Organisation. Einige haben bereits versucht, in Italien ähnliche Rennen zu veranstalten, aber das ist ihnen nicht gelungen“, lobt Moser seinen persönlichen Freund OK-Chef Harald Baumann.

 

Wolfgang Mader über den Wettkampf-Flair

 

Dem Radweltpokal ebenfalls eng verbunden ist der Tiroler Extremsportler Wolfgang Mader. Bereits in seiner Kindheit hatte er in Ferienaufenthalten in St. Johann die Rennen verfolgt. Als Kommunikationschef der Tiroler Wasserkraft AG unterstützt er den Radweltpokal ebenso wie die Raiffeisen-Landesbank, die als erster Sponsor bereits seit über 40 Jahren an Bord ist. Die Faszination Radsport versteht Wolfgang Mader nur zu gut: er hat bereits an Rennen des Radweltpokals teilgenommen und vor kurzem das Race Across America, das härteste Straßenrennen der Welt, absolviert. Er hält es mit den tausenden Radweltpokal-Athleten, die bis ins hohe Alter an Wettkämpfen teilnehmen: „Der Flair und die Begeisterung des Wettkampfs lässt einen ein Leben lang nicht mehr los.“

 

Topleistungen aller Generationen

 

Höchstleistungen konnten bereits an den ersten drei Tagen des Radweltpokals in und um St. Johann beobachtet werden – und zwar bei 11- bis 87-jährigen Athleten. Seit dem Vorjahr werden zur Nachwuchsförderung auch Kinder- und Jugendrennen veranstaltet, heuer erstmals im Rahmen eines World Junior Cycling Cups. „Die Idee, auch Jugendrennen auszurichten, kam durch den Wunsch vieler Masters Fahrer, mit ihren Familien nach St. Johann zu kommen. Deren Kinder sind naturgemäß oftmals talentierte Nachwuchsfahrer, die nun ebenfalls in St. Johann ihre Leistungen zeigen können. So starten hier Mädchen und Burschen ab der Klasse U13 bis hin zu Masters-Fahrern, die bereits auf die 90 zugehen“, berichtet Baumann.

 

St. Johann ideal für Radsportler

 

Diese breite Auslegung der Veranstaltung sichert den Nachwuchs und wird auch von Gernot Riedel, Geschäftsführer des TVB Kitzbüheler Alpen St. Johann, sehr geschätzt: „Für uns ist der Radweltpokal die größte Sommerveranstaltung. Er bringt zahlreiche Gäste und Übernachtungen und ist eine Möglichkeit, die Region langfristig als ideal für Radsportler zu verankern.“

 

Die weiteren Renntage im Überblick:

 

Mittwoch 29.8. ab 9 Uhr: WMCF - Masters Cycling Classic Time Trial

 

Donnerstag, 30.8. ab 13 Uhr: Start der WMCF - Masters Cycling Classic Road

 

Freitag, 31.8. ab 13 Uhr: Masters Cycling Classic Road über 76 und 40 km

 

Samstag, 1.9. ab 13 Uhr: Finaler Tag der Masters Cycling Classic über 112 und 76 km

Pressekontakt

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Manuela Leitner

Presseservice

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Radlegenden zu Gast

OK-Chef Harald Baumann, Waltner Astner (Raiffeisen Regional-Bank Fieberbrunn - St. Johann), und Gernot Riedel (Geschäftsführer TVB Kitzbüheler Alpen St. Johann) freuten sich über den Besuch von Francesco Moser und Wolfgang Mader (v.l.)

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Francesco Moser

Der Zeitfahrspezialist und Giro d'Italia-Legende Francesco Moser ist Schirmherr des Zeitfahrens in St. Johann.

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So kleiden sich Sieger

TVB-Geschäftsführer Gernot Riedel und OK-Chef Harald Baumann zeigen die Trikots der diesjährigen Rennen.

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Der Herr der Rennen

Harald Baumann, Chef des Organisationskomitees und Präsident des Tiroler Radsportverbandes

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